Restschuldversicherung

In letzter Zeit taucht im Zusammenhang mit der Vergabe von Ratenkrediten immer wieder der Begriff Restschuldversicherung auf. Aber die wenigsten Kreditnehmer wissen, worum es sich dabei eigentlich handelt. Restschuldversicherung meint eine Versicherung, welche im Rahmen des Darlehensvertrages abgeschlossen wird und die im Todesfall des Kreditnehmers oder beim Eintreten von Erwerbslosigkeit die Tilgung des Darlehens übernimmt. Im Grunde hat man es hier mit nichts weiter als einer Risikolebensversicherung zu tun, deren Leistungsumfang wesentlich erweitert wurde. Sie stellt für beide Parteien des Ratenkredites eine zusätzliche Sicherheit dar. Aus diesem Grund bestehen einige Banken auf dem Abschluss einer Restschuldversicherung, speziell wenn es sich um Ratenkredite ohne SCHUFA handelt.

Welchen Einfluss hat eine Restschuldversicherung auf den Ratenkredit?

Bild (c): Lupo  / pixelio.de

Bild (c): Lupo / pixelio.de

Allerdings wird in manchen Fällen versäumt, den Kreditnehmer über die Auswirkungen ihrer Unterschrift aufzuklären. Denn letzten Endes hat sie zur Folge, dass sich die Nebenkosten für einen Ratenkredit erhöhen. Der Darlehensnehmer hat neben den Raten zur Rückzahlung seines Kredites noch die Beiträge zu dessen Absicherung zu leisten. Unseriöse Anbieter verschleiern in ihren Angeboten den Abschluss der Versicherung. Glaubwürdige Anbieter werden hingegen darauf hinweisen und damit einverstanden sein, bereits bestehende Sicherheiten in Form der Lebensversicherung oder des Bausparvertrages zu nutzen, um den Ratenkredit vor einem Ausfall zu schützen. In einem Kreditvergleich wird schnell offensichtlich, wo die Stärken der ehrlichen Anbieter liegen.