Kosten Ratenkredit

Wer sich für einen Ratenkredit interessiert, möchte natürlich in erster Linie wissen, mit welchen Kosten für die Vergabe zu rechnen ist. Schließlich verleiht keine Bank ihr Kapital umsonst. Betrachtet man die Kostenstruktur eines Darlehens, sind besonders zwei Zinsformen von Interesse. Erstens der Nominalzins: er umfasst die eigentlichen Kreditzinsen, welche pro Jahr von dem betreffenden Kreditinstitut dafür veranschlagt werden, dass es Geld an Neukunden verleiht. Allerdings taucht dieser Zins in den wenigsten Darlehensangeboten auf. Im Allgemeinen geben die Banken und Kreditinstitute den effektiven Jahreszins an. Dieser beinhaltet, neben dem Nominalzins, alle zusätzlichen Kosten, welche dem Kreditnehmer durch die Aufnahme des Ratenkredites entstehen. Hierzu zählen unter anderem Bearbeitungsgebühren zur Prüfung der Bonität oder Provisionen und Kontoführungsgebühren.

Unterschiede zwischen Effektivzins und Nominalzins

Bild (c): Petra Bork  / pixelio.de

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In der Regel wird auch der effektive Jahreszins in Prozent vom Nennbetrag des Kredites angegeben und ist immer um einige Prozentpunkte höher als der Nominalzins. Speziell um die Vergleichbarkeit zwischen mehreren Kreditangeboten zu erleichtern und die Transparenz von Ratenkreditvergleichen zu verbessern wurde der effektive Jahreszins eingeführt. Je nach der gewünschten Laufzeit kann sich der Zinssatz verändern. In Deutschland ist dessen Angabe durch gesetzliche Regelungen vorgeschrieben. Viele Kreditnehmer profitieren von dieser Vorgabe, da gerade ein Online-Kreditvergleich mit Hilfe des Effektivzinses wesentlich vereinfacht wird und alle wichtigen Daten schnell zu erfassen sind.